spezielle Regeln in einer Regatta

Zusätzlich zu den KVR gelten in einer Regatta die Wettfahrtregeln Segeln in der jeweils gültigen Fassung. Nach jeden Olympischen Spielen werden die Regeln für die nächsten 4 Jahre neu definiert. Nicht immer ändert sich sehr viel, aber es gibt immer zumindest ein paar neue Definitionen oder Regeln. Das Grundgerippe bleibt aber gleich. Des weiteren kann der ausrichtende Verein noch für die jeweilige Regatta ergänzende Segelanweisungen veröffentlichen. 

Die Startphase

Die blau-weiße Flagge zeigt an, dass das Startverfahren nach den leichtesten Regeln gestartet wird. Zum Zeitpunkt des Startes müssen sich die Boote hinter der Startlinie befinden, sonst handelt es sich um einen Frühstart. Falls man zu früh gestartet ist, kann man sich entlasten, indem man einfach mit vollem Umfang hinter die Starlinie fährt und neu startet. Man muß nicht außen um die Boje oder das Startschiff herum fahren, sondern kann quasi von vorne hinter die Start-Linie segeln und neu starten ! 

An der Luvboje

Um die Bojen gibt es eine sogenannte Zone. Diese ist ein Kreis von 2 Schiffslängen. Begegnen sich 2 oder mehrere Boote bei der Boje gelten grundsätzlich die KVR sowie zusätzlich die Regel der "Innenposition". Jenes Boot, das zuerst in die Zone eintaucht, hat Bahnmarkenraum gegenüber den nach ihm in die Zone eintreffenden Schiffe. Aber es muss die Boje ganz eng runden. 

Die Leetonne

Auch an der Leetonne gibt es den 2 Schiffslängenkreis. Das Boot, das als erstes in die Zone eintaucht, hat Bahnmarkenraum. Es darf die Tonnen eng runden und die später in der Zone eintreffenden Boote müssen ihm ausreichend Platz dafür lassen !